Horoskopgrafik RadixLeseprobe Liebe & Sex

Ihr zentraler Wille - Ihre Lebenslust - die Sonne

Was bedeutet die Sonne in Ihrem Liebeshoroskop? Die Sonne symbolisiert den zentralen Mittelpunkt des Menschen - sein Ich. Sie ist ein Sinnbild unserer Lebenskraft und unserer positiven Einstellung dem Leben gegenüber. Sowohl unsere Kreativität als auch unsere Sexualität sind ein Ausdruck dieser Lebensenergie. Wenn wir unsere Lebensfreude und -kraft spüren, wünschen wir uns, dass das Leben niemals endet. Vielleicht hoffen wir deshalb, dass ein Teil unseres Lebens in unseren Kindern weiterlebt.

Das Lebensziel jedes Menschen ist es, sich selbst zu verwirklichen. Dieses Lebensziel ist natürlich sehr individuell. Der Stand der Sonne im Geburtshoroskop kann uns jedoch Aufschlüsse darüber geben, was wir in diesem Leben verwirklichen wollen. Die Sonne ist die Energie, die aus unserem Herzen strömt. Alles, was uns wichtig ist, liegt uns am Herzen. Die Sonne im Horoskop zeigt deshalb auch unsere persönlichen Leitlinien auf. Diese zentralen Einstellungen regieren jeden unserer Lebensbereiche - auch unser Liebesleben.

Ihre Sonne im Zeichen Steinbock

Sie streben danach, sich in den Dienst einer funktionierenden Gemeinschaft zu stellen und Ihr Leben einer Aufgabe zu widmen. Jede Ihrer Handlungen soll eine Auswirkung haben und in den Rahmen Ihrer Aufgabe hineinpassen. Das ist mit viel Leistung verbunden und mit dem Verzicht auf persönliche Bedürfnisse. Der sexuelle Bereich, der in den Rahmen der Bedürftigkeit hineinfällt, kann daher kaum gelebt werden. Es gibt nämlich immer wichtigere Aufgaben, die von der persönlichen Situation ablenken … … sich um die eigenen Wünsche zu kümmern, empfinden Sie vielleicht sogar als Undankbarkeit oder als Unverfrorenheit gegenüber anderen. Im Grunde genommen sind Sie mit sich zufrieden, wenn Sie Ihre Gelüste, die stets Ausdruck Ihrer psychischen Bedürftigkeit sind, reduzieren und regulieren.

Mit welchem Männerbild identifizieren Sie sich? Sie haben Ihren Vater als einen Mann kennen gelernt, der seine vitalen Kräfte zielstrebig und pflichtbewusst einzusetzen wusste. Sie haben von ihm erfahren, dass man im Leben nicht alles haben kann, sondern sich für bestimmte Ziele entscheiden muss. Die sollte man dann mit aller Kraft und zähem Durchhaltevermögen verfolgen. Auf diesem Weg haben Sie gelernt, dass Verzichtleistungen notwendig sind, um konkret etwas erreichen zu können. Ihre Gefühle, die sich mit Unlust und Launenhaftigkeit bemerkbar machten, wirkten bei diesen Unternehmungen störend. Von Ihrem Vater haben Sie ein Männerbild übernommen, bei dem der Mann sich im Leben eine Aufgabe sucht, die er durch Arbeitsleistung zum Erfolg führt. Ihr sexuelles Verlangen kann in diesem Rahmen nur eine untergeordnete spielen. Ihre Lust bekommt den noch übrig gebliebenen Raum Ihrer Kraft und Zeit zur Verfügung - den Raum, den Ihre Aufgabe nicht ausfüllt: Je größer die Aufgabe, desto weniger Zeit bleibt fürs Genießen. Sie könnten sich im Sex so weit von Ihren emotionalen Bedürfnissen trennen, dass Sie ihn zur funktionalen Triebabfuhr degradieren. Liebe, Leidenschaft und Gefühl werden dann von dem Stress untergraben, den Ihnen die offizielle Aufgabe bereitet … … …

Ihr Gefühlsausdruck - Ihre Liebesfähigkeit - der Mond

Was bedeutet der Mond in Ihrem Liebeshoroskop? Der Mond beschreibt in der Astrologie unsere Gefühlswelt. Er ist Symbol für das emotionale Wesen in uns, das ohne Logik und Verstand die Welt ausschließlich über Gefühle wahrnimmt. Als Wirklichkeit werden hier nicht die objektiven Erscheinungen bezeichnet, sondern die Gefühle, die beispielsweise durch Menschen oder Umstände hervorgerufen werden. Gefühle sind wandelbar. Daher kann derselbe Tatbestand zu anderen Zeitpunkten anders erlebt und gefühlt werden. Der Mond beschreibt uns als kleines Kind, das naiv die Welt mit seinen Gefühlen erfasst. Die erste Beziehung zu einem Menschen hatten wir als Säugling zu unserer Mutter. Sie hat unsere kindlichen Bedürfnisse gestillt. Der Mond zeigt an, was wir uns wünschen, um uns aufgehoben und gesättigt fühlen zu können … … …

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wenn in ihm Gefühlserinnerungen aus der Kindheit angesprochen werden, fühlt er sich vertraut. Um sich in der mutterlosen Welt nicht allein gelassen zu fühlen, sucht er nach vertrauten Gefühlsbeziehungen. Deshalb werden wir uns immer wieder genau in die Menschen verlieben, zu denen wir ein ähnliches Gefühl empfinden können wie damals zu unserer Mutter. Wir suchen uns in unseren Wahlfamilien denselben Platz wieder heraus, der uns schon als Kind in unserer Familie zugewiesen wurde.

Ihr Mond im Quadrat zum Mars

… … … Sehr häufig hat man bei dieser Aspektierung als Kind die Erfahrung gemacht, dass man Geborgenheit und Wohlbefinden erkämpfen muss. Vielleicht hatten Ihre Eltern eine schwierige Situation zu bewältigen, in der ihnen die Ruhe gefehlt hat, Ihre damaligen Bedürfnisse zu erfüllen. So steckt in Ihnen auch heute noch der Drang nach sofortiger Befriedigung. Genießen ist mit einem "Jetzt oder Nie" begleitet. Sie sind sehr liebeshungrig und fordern auch viel Zuwendung. Im Grunde genommen werden Sie dabei die Befürchtung nicht los, nicht genug zu bekommen. Mit so einem Mondaspekt geht es Ihnen vornehmlich um Ihr subjektives Empfinden und um die eigene Lusterfüllung. Das kann zur Folge haben, dass die Wünsche der Liebespartnerin nicht so recht wahrgenommen werden.

Ihre Venus im achten Haus

Diese Venusstellung lässt auf das Verlangen nach einer intensiven Liebe schließen. Ihre Liebesbeziehungen verlaufen wohl kaum an der Oberfläche und jede erotische Begegnung mit einem Menschen hinterlässt in Ihrer Seele tiefe Spuren. Sie erhoffen sich von der Liebe viel Leidenschaft - und Sexualität ist wohl ein markantes Thema in Ihren Liebschaften.

Mit Venus im achten Haus geht des Öfteren ein Misstrauen einher, das man besonders den Menschen entgegenbringt, die man liebt. Dann sucht man immer wieder nach noch tragenderen Beweisen für die Liebe des anderen. Es fällt Ihnen vermutlich nicht gerade leicht, an die bedingungslose Liebe zu glauben. Vielleicht haben Sie in der Kindheit die Erfahrung gemacht, dass ein geliebter Mensch Ihr Vertrauen missbraucht hat. Später, als Erwachsener, folgern Sie daraus, dass man der Liebe wohl nicht trauen kann. Vielleicht haben Sie als Kind auch wahrgenommen, dass die Eltern einen Bruder oder eine Schwester bevorzugt behandelt haben. Diese traurige Kindheitserfahrung speichert ein Erwachsener dann so in sich, dass er sich in die Befürchtung hineinmanövriert, den Liebesschwüren eines Menschen sei nicht zu trauen. So kann es sein, dass Sie durch nachforschende Fragen und Partnerkontrollen versuchen, der angeblichen Untreue des Liebespartners auf die Schliche zu kommen. In solchen Fällen haben Sie den betreffenden Personen aus der Kindheit möglicherweise immer noch nicht verziehen. So leben Sie die Wut und das Misstrauen, das Sie als Kind den geliebten Personen nicht zeigen konnten, bei Ihren jetzigen Liebespartnern aus.

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